Nach dem Höhenflug folgte die „Bauchlandung“

Mit 37:21 (19:7) kamen die Männer vom HVH Kamenz in Delitzsch deutlich unter die Räder

Zugegeben, auch der Trainer hatte nach den guten Ergebnissen der letzten Wochen mit einem Punktgewinn in Delitzsch geliebäugelt. Obwohl ihm die Stärken der Concorden schon bekannt waren. Flexible Abwehrarbeit mit schnellen Beinen, hohes Tempo im Gegenstoß und ein äußert druckvolles Spiel im Positionsangriff.

 

Der HVH wollte mit Selbstvertrauen, großem kämpferischen Einsatz und Teamarbeit dagegen halten.

Leider war ab den ersten Spielminuten davon nicht viel zu sehen. Sicher kamen ein paar unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dazu, aber schon da war uns Delitzsch in allen Belangen eines erfolgreichen, modernen Handballspiels überlegen.

Unsere Abwehr zu langsam und keine Kooperation mit dem „Nachbarn“, das Tempo nach vorn (wenn überhaupt) nicht hoch genug und im Angriff zu wenig Selbstvertrauen gegen eine zugegebener Maßen sehr gute Deckung mit einem überragenden Gabor Pulay (immerhin ungarischer Ex-Nationaltorhüter) im Tor.

Bei 12:3 für Delitzsch in der 20. Minute war eigentlich alles schon entschieden.

Jetzt galt es, sich zu wehren, mit Kampfgeist gegen zu halten. Aber auch da kam letztlich zu wenig.

Bezeichnend auch, dass wir von 4 zugesprochenen 7-Metern keinen verwandeln konnten und von 7 Überzahlangriffen nur 2 zu Torerfolgen nutzen konnten.

Da die Concorden Mitte der 2. Halbzeit doch etwas nachgelassen haben, konnten wir in der 50. Minute beim Stand von 31:19 immerhin bis dahin ein 12:12 in dieser Halbzeit verzeichnen. Doch im Endspurt haben sie noch einmal den Unterschied deutlich gemacht und zum Endstand auf 37:21 erhöht.

Jetzt gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Meine Mannschaft sollte aus den Fehlern lernen, im Training noch mehr „Gas geben“, sich auf eigene Stärken besinnen und schon gegen LVB II nachweisen, dass auch wir deutlich besseren Handball spielen können. Gilt es doch den 5. Platz zu verteidigen und sich für das Pokalhalbfinale gegen Döbeln zu rüsten.

HVH Kamenz spielte mit:
Schmidtke, Tomschke; Roch (3), Stankevicius (3), Ettelt (3), Plutz (2), Freudenberg (1), Talkenberg (1), Grießbach, Gudaitis (3), Bushyla (2), Randt (1) und Menzel (2)

 SW
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